
Zuletzt aktualisiert am: 22/12/2025
SUP kaufberatung: Welche SUP-Boards gibt es, welche Größe brauchst du – und welches SUP passt wirklich zu dir?
Stand Up Paddling gehört mittlerweile zu den beliebtesten Wassersportarten im deutschsprachigen Raum. Egal ob auf Seen, Flüssen oder am Meer: SUP bietet Freiheit, Bewegung, Naturerlebnis – und ist dabei für fast jeden zugänglich. Doch die größte Herausforderung kommt bereits vor dem ersten Paddelschlag:
👉 Welches SUP-Board soll ich kaufen?
👉 Welche SUP-Größe ist richtig für mich?
👉 Welche Arten von SUP-Boards gibt es überhaupt?
👉 Und welches Board passt zu meinem Gewicht, meiner Erfahrung und meinen Zielen?
Dieser umfassende SUP-Ratgeber beantwortet all diese Fragen – verständlich, fundiert, und basierend auf langjähriger SUP-Expertise.
Er ist bewusst so aufgebaut, dass DU am Ende sicher weißt, welches SUP-Board perfekt zu dir passt.
Inhalt des Stand up Paddle Board Ratgeber
- SUP Kaufberatung – Die Grundlagen, die wirklich zählen
- Die richtige SUP-Größe wählen – Länge, Breite, Volumen & Körperspezifische Berechnung
- Welches SUP passt zu mir? – Alle SUP-Typen & Einsatzzwecke ausführlich erklärt
- Häufige Fehler beim Kauf vermeiden
- FAQ – Die wichtigsten Fragen kurz und klar beantwortet
1 SUP Kaufberatung – Was du VOR dem Kauf unbedingt wissen musst
Der SUP-Markt ist riesig. Einsteiger sehen oft hunderte Modelle, verschiedene Formen, Materialien und Versprechen. Doch die Realität ist simpel:
👉 Das perfekte SUP-Board entsteht erst dann, wenn es zu DEINEM Gewicht, deinem Können, deinem Gewässer und deinem Ziel passt.
Um dir diese Entscheidung leicht zu machen, betrachten wir die 4 wichtigsten Faktoren:

1.1 Dein Einsatzbereich – Wo wirst du paddeln?
Die Art des Gewässers bestimmt, welche Boardform Sinn ergibt.
Flachwasser (Seen, Kanäle, ruhige Flüsse)
Perfekt für entspannte Touren, längere Strecken oder Familienausflüge.
→ Touring-Boards oder Allround-Boards funktionieren hier am besten.
Meer / Küste
Hier brauchst du mehr Kontrolle und Stabilität in Wellen.
→ Allround-Boards oder Surf-ähnliche Shapes.
Wildwasser
Kurze, breite, robuste Boards für maximale Reaktionsfähigkeit.
→ Spezial-Wildwasser-SUPs.
Viele Anfänger starten auf Flachwasser – und genau hier ist die Auswahl am größten.
1.2 Deine Erfahrung – Einsteiger, Fortgeschritten, Experte
Einsteiger
Brauchen ein breites, stabiles Board mit hohem Volumen.
Ziel: Stabilität > Geschwindigkeit
Fortgeschrittene
Suchen eher nach Effizienz, Geschwindigkeit und sauberem Gleitverhalten.
Ziel: Geschwindigkeit + weniger Breite, mehr Länge
Erfahrene SUP-Sportler
Nutzen Boards mit klarer Spezialisierung: Race, Downwind, Foil oder Performance Touring.
Ziel: Performance & Technik

1.3 Körpergröße & gewicht – dein board muss dich tragen
Ein SUP muss genug Volumen besitzen, um dich komfortabel über Wasser zu halten.
Zu wenig Volumen = instabil, zu viel Volumen = träger, aber sicher.
Die Faustformel für Einsteiger:
👉 Körpergewicht x 2 = Mindestvolumen in Litern
Ein Beispiel:
Wenn du 85 kg wiegst → benötigst du mindestens 170 Liter.
Im Abschnitt „SUP-Größe wählen“ findest du dazu eine detaillierte Tabelle
1.4 Transport & lagerung
- Aufblasbare sup-board: Perfekt für Autos, Wohnungen, Reisen → maximale Flexibilität]
- Hardboard: Mehr Performance, aber auch mehr Platzbedarf
Die Wahl hängt daher stark davon ab, wo und wie häufig du paddelst.
2. Die richtige SUP-größe wählen
(Die entscheidende Grundlage für Stabilität, Geschwindigkeit & Sicherheit)
Die Größe eines SUP-Boards bestimmt, wie es sich auf dem Wasser verhält.
Es geht dabei nicht nur um „groß oder klein“, sondern um ein Zusammenspiel aus:
- Länge
- Breite
- Dicke
- Volumen
- Wasserlinienform / Rocker
Im Folgenden erhältst du die tiefgehendste und gleichzeitig verständlichste Erklärung dieser Faktoren, perfekt aufbereitet für echte Kaufentscheidungen.
2.1 Länge des SUP-Boards – Was bedeutet sie wirklich?
Kurze SUP-Boards (8–10 Fuß)
- Sehr wendig
- Ideal für Meer, Wellen, Kinder
- Weniger Spurtreue
Mittlere Länge (10’4–11’6 Fuß)
- Der beste Allround-Bereich
- Ideal für Einsteiger & Freizeitpaddler
- Sehr stabil, gute Spurtreue, universell einsetzbar
Lange SUP-Boards (12’6–14 Fuß)
- Entwickelt für Geschwindigkeit & Touring
- Gleiten effizienter und halten extrem gut die Linie
- Für erfahrenere Paddler oder sportliche Einsteiger
2.2 Breite des Boards – Der wichtigste Faktor für Stabilität
👉 Je breiter das Board, desto stabiler.
👉 Je schmaler das Board, desto schneller.
Richtwerte:
- 34 Zoll (86 cm): maximale Stabilität, schwerere Fahrer, Yoga
- 32–33 Zoll (81–84 cm): ideal für Anfänger, sehr stabil
- 30–31 Zoll (76–79 cm): sportliche Fahrer, Touring
- 28–29 Zoll (71–74 cm): Race-Bereich, sehr schnell, weniger stabil
Frauen profitieren oft von etwas schmaleren Boards, da ein überbreites Board unnötig breit wirkt im Paddelzug.
2.3 Volumen – Der Auftrieb deines Boards
Das Volumen, gemessen in Litern, bestimmt, wie hoch das Board im Wasser liegt.
Je höher das Board liegt, desto stabiler paddelst du.
Stand up paddle größentabelle, empfehlung nach Körpergewicht:
| Körpergewicht | Mindestvolumen (Liter) | Empfohlene Boardlänge |
|---|---|---|
| bis 60 kg | 140–200 L | 7’10″ – 10’0″ (ca. 239 – 305 cm) |
| 60–80 kg | 200–260 L | 10’4″ – 11’6″ (ca. 315 – 351 cm) |
| 80–100 kg | 213–260 L | 10’6″ – 12’6″ (ca. 320 – 381 cm) |
| 100–120 kg | 260–300 L | 10’8″ – 12’6″ oder länger (ab 325 cm) |
Auch hier gilt die Faustformel:
Gewicht x 2 = Mindestvolumen
3. Welches SUP passt zu mir?
Alle SUP-Typen erklärt – ohne Marketing, sondern echte Anwendung
Dies ist der wichtigste Abschnitt für viele Käufer.
Hier erfährst du, welcher SUP-Typ wirklich zu deinen Zielen passt.
3.1 Allround SUP – Der vielseitige Klassiker
Allround-Boards sind stabil, breit und perfekt für Einsteiger.
Sie eignen sich für:
- Freizeitpaddeln
- Leichte Touren
- Leichte Wellen
- Familiennutzung
Warum so beliebt?
Weil sie in allen Situationen gut funktionieren, auch wenn sie nirgendwo absolute Spitzenwerte erreichen.
Ideal für:
👉 Anfänger • Freizeitpaddler • Familien • gelegentliche Meernutzung
Moai SUP 11 Ultra Light Ocean Aufblasbares Stand Up Paddle Board 2025
Moai 10’6 SUP-Board – Aufblasbares Stand Up Paddle Board 2025
Fanatic Fly Air SLT 10’4 SUP-Board – Aufblasbares Stand Up Paddle Board 2025
3.2 Touring SUP – Für lange Strecken & entspanntes Gleiten
Touring-Boards haben.
- eine längere Wasserlinie
- eine spitze Nose
- mehr Effizienz
- mehr Gepäckmöglichkeiten
Sie gleiten deutlich leichter und sind idealfür:
- Seen
- Flüsse
- Tagesausflüge
- Fitness-Paddeln
Ideal für:
👉 Fortgeschrittene & motivierte Einsteiger
Moai Touring 11’6 Ultralight Edition SUP-Board – Aufblasbares Stand Up Paddle Board 2025
Moai Touring 12’6 SUP-Board – Aufblasbares Stand Up Paddle Board 2025
Red Paddle 11’0″ x 30″ Touring Sport MSL HT SUP Board Paket
3.3 Race SUP – Geschwindigkeit pur
Diese Boards sind:
- sehr schmal
- sehr lang
- extrem effizient
- technisch anspruchsvoll
Ideal für:
- Sportliche Fahrer
- Wettbewerbe
- Athleten
Nicht geeignet für Anfänger, da Balance entscheidend ist.
3.4 Wind-SUP / Crossover SUP
Boards, die sowohl paddeln als auch windsurfen können.
Ideal für experimentierfreudige Wassersportler.
Fanatic Fly Air SLT 10’8 SUP-Board – Aufblasbares Stand Up Paddle Board 2025
Fanatic Fly Air SLT 10’4 SUP-Board – Aufblasbares Stand Up Paddle Board 2025
3.5 Yoga SUP – Für maximale Stabilität
Breit, dick, riesige Standfläche, solza, rutschfest.
Ideal für ruhiges Wasser und Yoga/Workout.
Moai Yoga SUP 10’8 – Aufblasbares Stand Up Paddle Board 2025
3.6 Whitewater SUP – Für Flüsse & Strömungen
Sehr robust, extrem stabil, hervorragend wendig.
3.7 Kinder SUP
Leichter, kürzer, weniger Volumen – perfekt auf Kinder abgestimmt.
Moai Kids 8’2 SUP-Board – Aufblasbares Stand Up Paddle Board 2025
3.8 Tandem SUP
Für zwei Personen, oft extrem stabil, perfekt für Familien & Paare.
Aqua Marina Super Trip Tandem 14’0 Aufblasbares Stand Up Paddle Board 2025
4. Häufige Fehler beim SUP-Kauf – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Traglast mit Fahrergewicht verwechseln
Ein Board mit 130 kg Traglast eignet sich NICHT für einen 130 kg Fahrer.
Fehler 2: Nur nach „günstig“ kaufen
Billig-Boards haben oft minderwertige Konstruktionen.
Fehler 3: Zu kleines Board wählen
Zu wenig Volumen = Frust, Instabilität und oft Rücksendung.
Fehler 4: Falscher Boardtyp
Allround kaufen obwohl man Touren fahren möchte → ineffizient.
Fehler 5: Breite unterschätzen
Ein halber Zoll (!) macht enorm viel Unterschied.

5. FAQ – Die wichtigsten Fragen kurz & klar beantwortet
Welches SUP ist das beste für Anfänger?
Ein stabiles Allround-Board mit ca. 32–33 Zoll Breite und ausreichend Volumen.
Welche Größe sollte mein SUP haben?
Die meisten Erwachsenen fahren zwischen 10’6 und 11’6 Fuß, abhängig von Gewicht & Einsatzzweck.
Wie berechne ich das richtige Volumen?
Einsteiger: Körpergewicht x 2 = Mindestvolumen.
Ist ein aufblasbares SUP gut genug?
Ja — moderne iSUPs sind extrem steif, robust und ideal für 95 % aller Paddler.
Worin unterscheiden sich Hardboards und iSUPs?
Hardboards = mehr Performance
iSUPs = praktischer, leichter, stabil genug, ideal für Freizeit & Reisen
Welches SUP passt zu mir?
Hängt ab von:
- Gewicht
- Können
- Einsatzzweck
- Gewässer
- Transportmöglichkeit
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